Die erste Wahl: London weiterhin gefragter Standort für Cross-Border-Investments – deutsche Investoren dominieren den Markt

30 Juni 2017

Laut dem international tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills verzeichnete das Londoner Zentrum im April 2017 am Gewerbeimmobilienmarkt ein Transaktionsvolumen von 1,27 Mrd. Pfund – insgesamt wurden 20 Deals getätigt.

Im laufenden Jahr wurden hier bereits 5,89 Mrd. Pfund investiert, eine Steigerung um 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein der Anteil der City of London betrug 3,4 Mrd. Pfund, ein Plus von 13 % verglichen mit 2016.

Von den im April 2017 erfolgten Transaktionen im Zentrum der Stadt wurden neun Objekte in der City of London mit einem Gesamtumsatz von 694 Millionen Pfund generiert Die Anziehungskraft des Standortes für internationale Investoren zeigt sich in ihrem Anteil: Investitionen aus Asien machten 50 % des Transaktionsvolumens aus, 26 % gingen auf deutsche Investitionen zurück. Die weiteren elf Deals lagen im West End mit einem gehandelten Umsatzvolumen von 578 Millionen Pfund. Auch hier verzeichneten asiatische Käufer mit 43 % den Mehrheitsanteil am Markt, während europäische Investoren 35 % übernahmen, ebenfalls vorwiegend aus Deutschland. In der City liegt die Spitzenrendite aktuell bei 4 %, im West End bei 3,25 %. „Deutsche Investoren nutzten den Rückzug einiger Interessenten aus dem britischen Markt und sicherten sich dadurch Investments, an die in den letzten Jahren schwer ranzukommen war“, fasst Marcus Lemli, CEO Germany / Head of Investment Europe bei Savills, zusammen. Zum Vergleich: In den deutschen Top 7 Städten betrug das Transaktionsvolumen zwischen Januar und April 2017 rund 6,6 Mrd. Euro – der Anteil ausländischer Investoren lag mit 2,9 Mrd. Euro bei 44 %.

Zu den ausschlaggebenden Deals in London gehörte der Verkauf des 3 St James´s Square von WELPUT an Joint Treasure für 135 Millionen Pfund. Das Büroobjekt mit einer Fläche von rund 4.800 m² befindet sich in The West End. In der City of London erwarb die Deka die Top-Büroimmobilie Cannon Place, EC4 für rund 485 Millionen Pfund und schloss damit den zweitgrößten Deal des laufenden Jahres in der City of London ab.

„Aktuell befinden sich große Kapitalsummen auf dem Londoner Markt auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten: Laut Real Capital Analytics war London im ersten Quartal dieses Jahres die erste Wahl für Cross-Border-Investments, gefolgt von Hong Kong und Manhattan. Die City of London und das West End werden von internationalen Investoren dominiert, besonders aus Asien und Europa. Diese Interessenten sehen London nach wie vor als sicheren Hafen und profitieren derzeit von den attraktiven Wechselkursen des Britischen Pfunds“, erläutert Stephen Down, Executive Director und Head of Central London Investment bei Savills.

 
 

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