Der Superzyklus als Denkblockade

Der Superzyklus als Denkblockade

Der Superzyklus läuft weiter und beschert vielen Unternehmen der Immobilienbranche gute Geschäfte. Das günstige Umfeld sollten sie nutzen, um ihre Geschäftsmodelle zukunftsfest zu machen. Denn im Schatten des Zyklus befindet sich vieles im Umbruch.

Wir sind uns sicher: Wenn kein „Schwarzer Schwan” dazwischen fliegt, dann läuft der Superzyklus am deutschen Immobilienmarkt auch im Jahr 2018 weiter. Superzyklus, das heißt auch: super Geschäfte für viele Immobilienunternehmen. Und weil Erfolg vom Denken ablenkt, wie es der Chemiker Quadbeck-Seeger mal formuliert hat, ist besondere Aufmerksamkeit angebracht. Denn auch der Superzyklus ist ein Zyklus, der eines Tages enden wird. Doch was noch wichtiger ist: Der scheinbar endlose Zyklus überlagert strukturelle Entwicklungen, die die Märkte mittelfristig spürbar verändern werden.

Bereits heute gibt es deutlich sichtbare Zeichen dieses Wandels – so arbeiten mehr und mehr Menschen in Coworking Spaces, im Einzelhandel wird immer weniger Verkaufsfläche benötigt und stattdessen drängen Logistiknutzer in die Städte. Die Liste ließe sich fortsetzen, aber schon die wenigen Beispiele machen deutlich, dass Immobilien morgen anders genutzt werden als gestern.

Das wird, Superzyklus hin oder her, viele der bestehenden Geschäftsmodelle herausfordern und zwingt die Unternehmen dazu, sich anzupassen. Im Denken wie im Handeln. Das derzeit außerordentlich günstige Umfeld bietet den nötigen Spielraum für beides. Nur wer ihn nutzt, wird auch über den Superzyklus hinaus noch gut im Geschäft sein.

 

 

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