Drei Gründe, warum der Einstieg in den deutschen Immobilienmarkt noch lohnt

Drei Gründe, warum der Einstieg in den deutschen Immobilienmarkt noch lohnt


Nullzinspolitik, starke Volkswirtschaft, Mietwachstumsprognosen – die Fundamentaldaten machen Deutschland attraktiver denn je. Investoren sollten und wollen sich deshalb auch weiterhin trauen, „Ja!“ zum hiesigen Markt zu sagen.

Nie zuvor floss so viel Geld in den hiesigen Immobilienmarkt und nie zuvor waren Immobilien in Deutschland so teuer wie heute. Das hat gute Gründe: Wirtschaft und Bevölkerung wachsen dynamisch wie lange nicht mehr und die Immobilienmärkte strotzen vor Kraft, vor allem in den großen Städten. Dort hat die Angebotsentwicklung mit der Nachfrage in den meisten Segmenten nicht Schritt gehalten. Deshalb sind die Mieten stark gestiegen und liegen zum Teil deutlich über ihren Höchstständen während des letzten Zyklus – weiteres Wachstum wahrscheinlich.

Mit anderen Worten: Die Rahmenbedingungen für Investoren sind nahezu perfekt, und das schon seit vielen Jahren. In einem solchen Umfeld sind natürlich nicht nur die Preise hoch, sondern auch die Abwärtsrisiken größer als die Chance, dass es noch weiter bergauf geht. Genau diese Situation ist vor allem für die risikoaverse Mehrheit der Investoren herausfordernd. Denn in einem Umfeld mit nahezu perfekten Rahmenbedingungen lassen sich Risiken nicht vermeiden, auch nicht im Core-Segment. Immer häufiger werden wir deshalb gefragt, ob sich der Einstieg in den deutschen Immobilienmarkt noch lohne. Wir meinen „Ja“, und zwar aus folgenden drei Gründen:

  1. 1. In der uns umgebenden Nullzinswelt kostet es Geld, keine Risiken einzugehen – nicht nur in Form entgangener Rendite, sondern in Form von Strafzinsen bei den Banken oder (realen) Negativrenditen bei einer Anlage in Bundesanleihen. Apropos Anleihen: Auch diese sind so teuer wie nie zuvor. Dasselbe gilt für Aktien, deren Indizes ebenfalls auf Höchstständen notieren. Im Assetklassen-Vergleich sind Immobilien nicht so teuer, wie es bei isolierter Betrachtung scheint.

  1. 2. Mit einer Immobilieninvestition in Deutschland beteiligen sich Investoren am Produktivkapital einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt, die zudem noch ein sehr stabiles politisches Umfeld und einen verlässlichen Rechtsrahmen bietet. Ein Blick nach Großbritannien, in die USA und andere Regionen der Welt verdeutlicht den hohen Wert einer solchen Konstellation.

  1. 3. Immobilien sind ein Langfristinvestment. Zwar wird auch der aktuelle Superzyklus irgendwann an sein Ende kommen und die Renditen werden steigen. Verluste bedeutet das jedoch nur für jene Investoren, die in dieser Phase verkaufen. Ohnehin ist die Entwicklung der Anfangsrenditen nur ein Teil der Gewinngleichung. Der andere sind die Mieten. Die sind heute ebenfalls hoch, lassen sich aber anders als die Anfangsrenditen mittels langfristiger Verträge fixieren und in einen stabilen Cashflow transformieren. Und wer weiß, vielleicht steigen die Preise im nächsten Aufschwung über das derzeitige Rekordniveau hinaus. Es wäre nicht das erste Mal und würde (nicht nur) jene Investoren freuen, die heute in den deutschen Immobilienmarkt einsteigen.

Super-Boom am Investmentmarkt

 

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