Vom Einstieg ins duale Studium bis zur internationalen Werkstudententätigkeit: Tim Vanderbrück berichtet über seine Stationen bei Savills, prägende Learnings zwischen Investment und Vermietung und die Chancen der Immobilienbranche für junge Talente.
Tim Vanderbrück hat bei Savills einen Weg eingeschlagen, den viele Studierende spannend finden dürften: vom dualen Studium inklusive Stationen in verschiedenen Abteilungen bis hin zu seiner aktuellen Tätigkeit als Werkstudent in der Office Agency Germany – und das sogar über Ländergrenzen hinweg. Aktuell verbindet er Theorie und Praxis eng miteinander, kennt die analytische Tiefe der Investmentwelt ebenso wie den operativen Alltag der Vermietung. Im Gespräch erzählt Tim, wie er zu Savills gekommen ist, welche Erfahrungen ihn geprägt haben und warum die Branche für junge Talente so viele Chancen bereithält.
Hallo Tim, erzähl einmal. Wie bist du zu Savills gekommen?
Das war tatsächlich ein glücklicher Zufall: Während meiner Bewerbung für ein duales Studium zum Immobilienwirt hatte ich noch keinen Praxispartner. Auf einer Jobbörse einer Hochschule stellte ich mich vor und kurz darauf meldete sich das HR-Team von Savills bei mir. Es folgten erste Gespräche, und so entstand schließlich mein Einstieg ins duale Studium bei Savills.
Was hat dich damals dazu bewegt, nun auch als Werkstudent in deinem Master-Studium bei Savills zu bleiben?
Ich habe in der Zeit viele Erfahrungen über verschiedene Abteilungen hinweg sammeln können und dabei auch viel über das Unternehmen selbst gelernt. Alles, was ich kennengelernt habe, fand ich durchweg spannend. Als ich mich nach meinem Bachelor dazu entschloss, einen Master zu machen, wollte ich diesen unbedingt im Ausland absolvieren und habe mich für die Niederlande entschieden. Ich konnte als Werkstudent in meinem Team bleiben, da ich meine jetzige Tätigkeit hybrid ausüben kann. Savills hat mir ermöglicht, beides zu verbinden: im Unternehmen zu bleiben und gleichzeitig neue Erfahrungen im Ausland zu sammeln, auch weil ich durch meine Zeit bei Savills bereits ein Netzwerk hatte und wusste, dass ich hier noch viel lernen kann.
Welche Momente aus deiner Zeit bei Savills haben dich besonders geprägt?
Mich hat besonders der Wechsel zwischen Studium und Praxis geprägt. Viele Themen, die ich in der Uni bearbeitet habe, tauchten im Job wieder auf, das war ein enormer Vorteil, weil ich die Inhalte nicht nur theoretisch verstanden, sondern direkt anwenden konnte. Ich habe dadurch die Zusammenhänge besser verstanden und konnte gerade bei Aufgaben wie beispielsweise Investment Cases im Studium oft Erfahrungen aus echten Fällen anwenden. Diese direkte Verbindung von Theorie und Praxis hat mir fachlich und persönlich wirklich geholfen.
Gab es Abteilungen oder Aufgaben, die dich besonders weitergebracht haben?
Investment – Office und Industrial – hat mich deutlich geprägt. Dort konnte ich mein Finanzverständnis vertiefen und sehr analytisch arbeiten. Gleichzeitig habe ich in der Office Agency gemerkt, wie komplex Vermietungsprozesse im Gewerbebereich wirklich sind. Hinter jedem Deal steckt eine Vielzahl an Zahlen und Zusammenhängen. Mein größtes Learning ist, Zahlen und Analysen so aufzubereiten, dass Kund*innen sie auf den ersten Blick verstehen. Am Ende darf es kein reines Excel-Sheet bleiben, sondern muss eine klare, präzise Beratungsleistung sein.
Wie würdest du die Zusammenarbeit im Team beschreiben?
Ich arbeite in einem deutschlandweiten Analysten-Team und sitze gleichzeitig bei der Office Agency Köln. Dadurch habe ich beide Welten: den überregionalen Austausch und das familiäre Umfeld im Kölner Büro. Hier herrscht eine super Atmosphäre, man spricht viel miteinander, holt sich zusammen einen Kaffee und kann jederzeit nachfragen, ob Modelle in der Praxis wirklich funktionieren. Für uns Analysten ist das extrem wertvoll: Wir bringen die Theorie und Modelle mit, die Agency-Teams den direkten Praxisbezug. Diese Brücke macht die Zusammenarbeit unglaublich effektiv.
Gibt es Rituale im Büro, die dir besonders gefallen?
Ja, eines davon ist unser Besprechungsraum, der wie ein kleines Brauhaus gestaltet ist – mit Holzvertäfelung, alten Fenstern und einem Bierkühlschrank. Wenn es etwas zu feiern gibt, feiern wir dort gemeinsam. Nach meinem Bachelor haben wir zusammen ein Kölsch getrunken. Das war super wertschätzend und hat mich total gefreut.
Welchen Rat würdest du Studierenden oder Berufseinsteigern geben, die eine ähnliche Laufbahn einschlagen möchten?
Ich würde jedem raten, aktiv auf Menschen zuzugehen, die schon länger in der Branche arbeiten. Sie haben viel Erfahrung und fast immer hilfreiche Tipps. Und: Probier dich aus. Die Immobilienbranche ist riesig – Finance, Technik, Architektur, Vermietung, ESG, Beratung – es gibt unzählige Bereiche. Wenn man eine Nische gefunden hat und merkt, dass die Arbeit Spaß macht, kann man sich dort richtig reinfuchsen. Spezialist*innen werden überall gebraucht. Das Schöne an der Branche ist: Keine Immobilie ist wie die andere. Genau das macht die Arbeit so spannend und abwechslungsreich.
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