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Publikation

Warenhäuser in Deutschland - Status | Quo | Vadis

Savills und Stadt + Handel beleuchten das Warenhaussegment und seine künftigen Entwicklungsoptionen in einer gemeinsamen Studie sowohl aus der Einzelhandels- als auch aus der Immobilienperspektive und stellen die Ergebnisse und Thesen zur Zukunft der Warenhäuser vor

Quo vadis, Warenhaus? Der Titel dieser Studie spiegelt die Ungewissheit über die Zukunft der Warenhäuser wider. Warenhäuser übernehmen seit Jahrzehnten in vielen Innenstädten eine Platzhirsch-Funktion und stellen dort einen Hauptanziehungspunkt dar. Die Warenhäuser in Deutschland haben zuletzt deutlich an Marktanteilen
verloren und die Standortschließungen des letzten Jahrzehnts können je nach Sichtweise als Konsolidierung oder als Erosion eingeordnet werden. Die Bandbreite von Standortgunst und Objekttyp ist groß. Vom Weltstadthaus bis zum Stadtteilversorger: Wer wird im Konkurrenzkampf gegen andere Formate und das Internet „den Kürzeren“ ziehen? Wo gelingt eine starke Positionierung? Ein Pauschalurteil über den Betriebstyp Warenhaus greift fast immer zu kurz. Zu bedeutsam sind dafür die individuellen Qualitätsunterschiede von Lage und Objekt, von Wettbewerbsstruktur und Nachfragepotenzial in Einzelhandel und Immobilienwirtschaft.

Aus diesem Grund haben Savills und Stadt+Handel im Sommer 2015 die Standortinformationen zu Karstadt- und Kaufhofobjekten zusammengetragen, diese analysiert und in einem Scoringverfahren bewertet. Im Ergebnis liefert die vorliegende Studie einen Überblick aus der Vogelperspektive und strukturiert den Bestand hinsichtlich der der Standort- und Objektrahmenbedingungen. Mit Hilfe der Scoringergebnisse und den in der Studie vorgestellten Instrumenten können Eigentümer und Betreiber, Investoren und Projektentwickler, aber auch Kommunen und Expansionisten einen guten Eindruck über die Zukunftsoptionen für die einzelnen Standorte gewinnen. Dies betrifft nicht allein Eigentümer und Käufer der Warenhausobjekte, auch für umliegende Objekte kann es – im positiven wie im negativen – heißen: „Mitgefangen, mitgehangen“.

Die Studie ist insbesondere für die praxisnahe Verwendung im Arbeitsalltag aufbereitet. Vor allem der hier zusammenfassend abgebildete Datenfundus kann zudem als Nachschlagewerk dienen.