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Flächenbedarfs-Indikator: Der Schlüssel zum passenden Büro

Der Schlüssel zum passenden Büro

Ob ein Startup, das die Garage oder das heimische Wohnzimmer gegen ein externes Büro tauschen möchte, KMUs, die expandieren, oder Konzerne, die umziehen und neue Märkte erobern wollen - Am Anfang steht immer eine Frage: Wie viel Platz benötige ich, um möglichst effizient und komfortabel arbeiten zu können? Eine erste Antwort liefert der Flächenbedarfs-Indikator von Savills, mit dem sich eine Tendenz in Bezug auf die notwendigen Raumkonzepte und -größen ablesen lässt.

Der Flächenbedarfs-Indikator

Mit nur wenigen Parametern kann der von Savills entwickelte Indikator eine erste Auskunft über den erforderlichen Büroflächenbedarf geben. Abhängig vom jeweiligen Büroraumkonzept verändern sich die Größe und die maximale Nutzungseffizienz. Das Tool dient als erste Orientierung für potenzielle Mieter. Es werden folgende Angaben benötigt:

  • Die Anzahl der Mitarbeiter
  • Eine Numerische Zuordnung der Mitarbeiter zu den Raumtypen
  • Die Definition von zusätzlichen Infrastrukturen und Gemeinschaftsflächen wie z.B. Empfang, Besprechungsräume oder Teeküche

Das Ergebnis wird anschließend in drei messbare Kennziffern unterteilt: Gesamtfläche, Fläche pro Abteilung und Fläche pro Mitarbeiter. Denn neben dem generellen Umfang der Räumlichkeiten ist entscheidend, welcher prozentuale Anteil der Belegschaft jeweils auf unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte entfällt.

Das direkte und transparente Ergebnis bietet einen sehr guten Ausgangspunkt für unsere Business Lines Workplace Consutling  und Tenant Representation, da für die Kunden die Flächenbeschaffung sowie -Optimierung keine alltägliche Routine darstellt. Das Tool ist schnell und einfach in der Anwendung und es werden keine fachlichen Vorkenntnisse benötigt.

Büro nach Maß statt Masse

Egal ob Einzelbüros, Doppelzimmer, Gruppenräume, Open Spaces oder Coworking – Die Spannbreite an Arbeitsplatzkonzepten wächst stetig. Abhängig von der Branche passen manche Konzepte gut und andere weniger gut. Eine Behörde benötigt beispielsweise in der Regel Doppel- bzw. Einzelzimmer, um die Kunden individuell und diskret betreuen zu können. Gleiches gilt für Anwaltskanzleien, wobei diese sich in Größe und Ausgestaltung deutlich von behördlich genutzten Flächen unterscheiden. Sie müssen nicht nur praktikabel und effizient sein, sondern haben allem voran repräsentativen Charakter. Im Gegensatz zu eher intimen, abgeschlossenen Büros stehen Redaktionen und Agenturen, die vom kreativen Austausch und Informationsfluss der Mitarbeiter leben. Hier sind wiederum Open Spaces willkommen, die sich optimal als Rahmen für inspirierende Meetings eignen und kurze Wege sowie viel interne Kommunikation begünstigen.

Vom Arbeitsplatz zur Arbeitsatmosphäre

Neben den Fragen zur allgemeinen Fläche stellt sich nun die der unmittelbaren Umgebung. Sprich: Wie hell und freundlich muss das Büro wirken, nicht nur auf die Mitarbeiter, sondern auch auf Kunden und Geschäftspartner? Wie viele zusätzliche Flächen sind erforderlich, seien es Konferenz- oder Gemeinschaftsräume oder ein Empfang? Wie viele Fenster hat das Büro, um Tageslicht willkommen zu heißen? Oder sind die Fenster ein Hindernis, weil dadurch Stellfläche verloren geht?

Die meisten Antworten auf diese Fragen liegen in der Unternehmensstruktur und  philosophie begründet und müssen von Fall zu Fall entschieden werden. In welche Richtung sich die Bürosuche bewegen soll, kann durch unser neues Tool beeinflusst werden. Der Flächenbedarfs-Indikator von Savills kann Gewerbeflächensuchenden bereits zu Beginn einen ersten Überblick verschaffen, wie groß die benötigten Räumlichkeiten im Idealfall sein sollten, und dient als Grundlage des kürzlich konzipierten Arbeitsplatzkosten-Indikators. Denn nur wenn es überhaupt Raum für einen Arbeitsplatz gibt, kann berechnet werden, wie viel er den Arbeitgeber kostet. Darüber hinaus gilt es aber zu beachten, dass der Platzanspruch jedes einzelnen Mitarbeiters von der Norm abweichen kann. Wie viel Platz braucht ein Arbeitnehmer, um effizient arbeiten zu können? Wie viel ist zu viel und wie viel ist gerade genug? Sobald mit Hilfe der Indikatoren eine erste grobe Einschätzung ermöglicht wurde, kann darauf aufbauend an einem persönlich zugeschnittenen Bürokonzept gefeilt werden, das sich wiederum auf die Auswahlkriterien und möglichen Angebotsoptionen auswirkt. Denn manchmal kommt es eben doch auf die Größe an.

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