erstellt am 7. Mai 2020
In Folge der COVID-19-Pandemie haben die betroffenen Staaten ihre Ausgaben teils massiv erhöht, um die wirtschaftlichen Kollateralschäden zu begrenzen. Die großen Zentralbanken haben diese fiskalpolitischen Entscheidungen mit expansiven geldpolitischen Maßnahmen unterstützt. Beides wirkt sich auf das globale Zinsumfeld aus, wobei wir im Folgenden auf die Effekte in der Eurozone blicken.
Ein wichtiger Benchmark ist die Rendite für Staatsanleihen höchster Bonität. In der Immobilienwirtschaft dient sie häufig als Referenz für den risikolosen Zins. Die Abbildung unten zeigt die entsprechenden Renditestrukturkurven für Laufzeiten von 1 bis 30 Jahren zu Beginn des Jahres und per Ende April.

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