erstellt am 8. Mai 2020
Die Mietwohnungsmärkte werden sich im Zuge der COVID-19-Pandemie sehr wahrscheinlich als recht resilient herausstellen. Diese Meinung vertreten derzeit die meisten Immobilienexperten und dies deckt sich auch mit unserer Einschätzung (siehe Frage 14 unserer FAQs). Im derzeitigen Marktumfeld gehören Resilienz und Stabilität zu den gefragtesten Gütern überhaupt. Die Folge: Die Renditen für risikoarme Kapitalanlagen, wie beispielsweise von Staatsanleihen bonitätsstarker Länder, befinden sich auf rekordniedrigem Niveau. Die Suche nach vergleichsweise sicheren Anlagealternativen könnte weiter an Fahrt gewinnen.
Bei dieser Suche könnten auch Immobilien stärker als bislang schon in den Blick geraten, insbesondere wenn sie stabile Cashflows versprechen. Die Wohnungsmieten haben ihre Stabilität historisch unter Beweis gestellt und daran dürfte sich wenig ändern. Gemäß der Maslowschen Bedürfnispyramide (siehe Abbildung unten) gehört Wohnen zu den essenziellen Bedürfnissen des Menschen. Daran dürfte als letztes gespart werden, während die Konsumenten zum Beispiel bei Ausgaben für Gastronomie oder Textilien noch längere Zeit zurückhaltend sein dürften.

